Faszination 3D Drucker

Ein 3D-Drucker trägt Schicht für Schicht ein Filament auf, um so ein dreidimensionalen Gegenstand zu ereugen.

Welches Filament ist das richtige?

Im Hobby-Bereich wird besonders oft PLA-Filament oder ABS-Filament verwendet. Neben dem grundlegenden Materialwahl (PLA, ABS, PETG) muss auch auf den Filament-Durchmesser geachtet werden. Diese werden meistens in 1,75mm angeboten.

PLA Filament

Wenn Sie gerne schnell und unkompliziert drucken möchten, dann empfiehlt sich PLA-Filament. PLA-Filamente sind sehr anfängerfreundlich und einfach zu verarbeiten. PLA sollte man nicht einer Temperatur über &0 Grad aussetzen. Ein Rolle mit mit einem Kilogramm PLA kostet ca. 20-25 Euro.
Druckbetttemperatur: 0-60 Grad
Drucktemperatur: 190-220 Grad

ABS Filament

Für stabile und hoch belastbare Kunststoffteile ist ABS Filament empfehlenswert.Ausserdem ist es noch sehr hoch Temperaturbelastbar.
Druckbetttemperatur: 90-115 Grad
Drucktemperatur: 215-250 Grad

PETG Filament

PETG und PLA lassen sich im Druck relativ ähnlich verarbeiten und haben ungefähr die gleichen Anforderungen. Auch die Viskose-Eigenschaften sind sehr ähnlich. Trotzdem lässt sich das Material schon auf der rohen Spule klar unterscheiden. Nimmt man ein Stück PLA ist das relativ steif und man meint, man kann es leicht brechen. PETG hingegen fühlt sich da schon eher ein wenig elastisch an im Rohzustand und man hat beim leichten Biegen nicht den Eindruck als würde es dem Material etwas ausmachen.
Druckbetttemperatur: ca. 70 Grad
Drucktemperatur: 220-235 Grad


Wie weit sollte die Zigarre geraucht werden?

Da gibt es kein richtig oder falsch. Zum Ende hin wird es meist sehr scharf, wen das nicht stört kann sie auch bis zum Schluss rauchen. Ich persönlich trenne mich etwas früher von dem kostbaren Aroma, denn schließlich liegt ja noch genug im Humidor.

Wie macht man eine Zigarre aus?

Ein Aficionado drückt die Zigarre niemals aus. Das gute Stück wird einfach im Aschenbecher abgelegt. Sie geht dann von ganz alleine aus.

Zigarren sind schädlich

Es hält sich seit Jahrzehnten der Irrglaube, dass Zigarren im Vergleich zu Zigaretten weniger schädlich sein sollen. Das beliebteste Argument ist dabei, dass der Rauch von Zigarren schließlich nicht inhaliert werde, was die Lunge schonen würde. Leider ist das völliger Unsinn. Obwohl das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken bei einem gemäßigten Zigarrenraucher nicht so hoch ist, können dafür aber andere Krebsarten im Körper entstehen.

Nikotingehalt einer Zigarre

Der Nikotingehalt braucht laut Gesetzgeber nicht angegeben werden. Der große Nachteil ist dabei, dass man nicht erkennen kann wieviel Nikotin in der Zigarre ist. Eine Zigarre kann 100 bis 400 Milligramm Nikotin enthalten. Im Vergleich dazu hat eine Zigarette nur ca. 1 Milligramm.



Am Anfang sollte man leichte Zigarren rauchen

Es ist wichtig, als Anfänger eine realistische Vorstellung davon zu haben, ob und wie viel Nikotin man verträgt. Zwar raucht man Zigarren nicht auf Lunge, doch auch das Paffen einer Zigarre setzt Nikotin frei; bestimmte nicaraguanische und kubanische Zigarren gar so viel, dass selbst geübte Raucher diese nur nach dem Essen vertragen. Deshalb sollten man mit leichten Zigarren anfangen.



So ist die Zigarre aufgebaut

Eine Zigarre besteht aus drei Teilen; eine Einlage, dem Umblatt und dem Deckblatt.

Die Einlage nimmt den größten Teil des verwendeten Tabaks einer Zigarre ein. Daher bestimmt die Einlage das Aroma und die Stärke der Tabakware. Um eine gute Tabakmischung zu erreichen, werden Einlageblätter mit verschiedenen Stärken verwendet. Diese Tabakmischung wird als Blend in der Zigarrenindustrie bezeichnet. Je mehr Öle sich auf den Einlageblättern befinden, desto stärker ist die Tabakmischung. Die Stärke der Einlageblätter geht von dem leicht-würzigen Volado-Blatt, über das trockene Seco-Blatt bis zum starken Ligero. Die Volado-Blätter stammen aus dem unteren Bereich der Pflanze, während die Seco-Blätter aus dem mittleren Bereich und die Ligero aus dem oberen Bereich kommen, wo die Blätter am meisten der Sonne ausgesetzt sind.

Ein Umblatt hat die Funktion, die Blätter der Einlage zusammenzuhalten. Dafür werden elastische Blätter benötigt. Die Umblätter sind oft Tabakblätter, die als Deckblätter gedacht waren, aber durch kleine Schäden aussortiert wurden. Tatsächlich kommt dem Umbaltt auch die geringste Bedeutung zu. Es entscheidet aber auch über den Abbrand des Tabaks mit und auch hier gibt es feine Unterschiede.

Das Deckblatt macht nur einen kleinen Teil des Tabaks einer Zigarre aus und beeinflusst kaum Stärke und Aroma. Es ist jedoch das erste Kennzeichen für die Qualität einer Zigarre. Über Deckblätter wird wesentlich mehr gesprochen, als über Einlage und Umblatt einer Zigarre.

Zigarre und Getränke
Welches Getränk passt zur Zigarre?

Das Rauchen von Zigarren ist im Idealfall Entspannung pur. Eine gute Zigarre rauchen braucht seine Zeit und da würde sich ein gutes Getränk anbieten.
Ein guter Rum ist ein wunderbares Getränk zur Zigarre. Für leichte Zigarren empfiehlt sich ein lange gereifter Rum. Für eine kräftige Zigarre sollte ein würziger Rum gewählt werden.
Aber auch ein Cognac oder ein Whiskey ist das perfekte Getränk zu einer starken Zigarre.

Zigarren aufbewahren
Zigarren im Humidor lagern

Man sollte Zigarren in einem Humidor lagern, damit sie reifen und geschmacklich immer besser werden. Meistens besteht der Humidor aus spanischen Zedernholz. Zigarren dürfen nie austrocknen und deshalb sollte im Humidor eine Luftfeuchtigkeit zwischen 65 - 70 Prozent herschen bei einer Temperatur von ca. 18-22 Grad. Wenn Sie die Temperatur nicht regeln können ist das auch kein Problem. Achten Sie nur darauf, dass Sie in einem Bereich von 16-28°C bleiben. In diesem Temperaturbereich lagern Sie bei 65-70%.

Zigarrenformate
Welche Zigarrenformate gibt es?

Zigarren gibt es in vielen unterschiedlichen Formaten. Unterschieden wird nach Länge, Dicke und Form. Die Vielfalt der Tabaksorten und die unterschiedlichen Formate decken eigentlich jede Art des Geschmacks ab. Die Formate der Zigarren erlauben eine ausgedehnte, lange oder kürzere Rauchzeit zu.

Churchill:
Das Churchill Format der Zigarren wurde nach Sir Winston Churchill benannt und wurde vom traditionsreichen Zigarrenhersteller Romeo y Julieta zunächst für genau diesen Herrn herausgebracht. Es handelt sich in der Regel um ein sehr großes Format mit einer Rauchdauer von ca. 70-120 Minuten. Sie haben eine Länge von 170-200mm und einen Durchmesser von 18-20 mm bzw. Ringmaß 44-50.

Zigarillo:
Zigarillos sind sehr dünne und kurze Zigarren. Da der Geschmack, bedingt durch den kleinen Durchmesser, relativ scharf ist, werden oft milde aromatische Tabake verwendet. Beliebt sind auch aromatisierte Zigarillos, denen natürliche oder synthetische Aromen, wie zum Beispiel Vanille oder Whisky, zugefügt wurden.
Länge ca. 80-130mm, Durchmesser bis 11,5mm, Ringmaß bis 29, Rauchdauer 10-20 Minuten

Corona:
Das wohl bekannteste Format, die Corona, ist eine Zigarre von ungefähr 140mm Länge mit einem Durchmesser von etwa 16mm. Sie besitzt eine zylindrische Form mit flachem Rundkopf. Eigentlich ist „Corona“ ein Sammelbegriff, es gibt Abwandlungen wie die größere Double Corona, die Corona Gorda („dicke Corona“) oder die kleine Petit Corona.
Länge ca. 130-170mm, Durchmesser 15-18,5mm, Ringmaß 38-47, Rauchdauer 45-60 Minuten


Panatela:
Panatela Zigarren gelten als so ziemlich einzige Zigarrenform, die selbst Frauen elegant rauchen können. Aufgrund des kleinen Ringmaßes wird sie auch als Morgenzigarre bezeichnet und hat eine milde bis mittelstarke Geschmacksintensität. Man könnte dazu auch einen schwarzen Morgenkaffee trinken um entspannt in den Tag zu kommen.
Länge ca. 145-170mm, Durchmesser 13-15,5mm, Ringmaß 33-39, Rauchdauer 45-60 Minuten


Robusta:
Eine Robusto gehört zu den beliebtesten Formaten. Es gibt auch noch andere Maße , wie Short Robusta. Dicke Zigarren sind nicht zwangsläufig besonders kräftig, im Gegenteil bietet ein im Verhältnis zur Länge grosser Durchmesser auch einem leichtes Aroma und die Möglichkeit zur komplexen Entfaltung.
Länge ca. 124-127mm, Durchmesser 19-22mm, Ringmaß 48-54, Rauchdauer 45-90 Minuten



Raucht man mit Bauchbinde - oder ohne?

Der Sinn der Bauchbinde war eigentlich nur, um sich von anderen abzuheben. Die Bauchbinden hat keinen Einfluss auf den Geschmack einer Zigarre. Experten sind der Meinung dass das Entfernen des Ringes unnötig sei und raten sogar teilweise davon ab. Denn dabei kann das Deckblatt beschädigt werden. Sollte man die Bauchbinde dennoch entfernen, sollte die Zigarre angezündet sein. Denn durch die Wärme löst sich der Kleber und man kann sie leichter entfernen.

Unterschied zwischen Zigarillo und Zigarre?

Das Wort Cigarillo kommt aus dem spanischen und bedeutet kleine Zigarre. Zigarillo sind meist nicht größer als eine Zigarette und haben eine Rauchdauer von ca. 20 Minuten. Eingefleischte Aficionados haben oft Vorurteile gegenüber Zigarillos. Dabei sind die Zigarillos ein perfekter Smoke für zwischendurch.

Meine Zigarrenempfehlung

  • [1] Paradiso Papagayo XXl

    Double Toro, Ringmaß 60, Länge 152, (Preis 8€)

    Noten von Erde, Holz, Kaffee, Nuss, Früchten Bitterschokolade, süßliches Holzaroma, cremiger Rauch Rauchzeit ca. 2 Std.
  • [2] Wunderlust

    Robusto, Ringmaß 50, Länge 127, (Preis 8€)

    Vollmundig, würzig, aromatisch und einzigartig, Nuancen von Landkaffee,Leder und frischem Gras, Aromen von Eiche, Pfeffer, Heu, gebutterten Toast, Zitrus und Schokolade, Ahornsüße und Beerensüße, sowie Vanillesüße, Mit dieser Zigarre gehen Sie auf eine Wanderlusttour, absolut genial. Rauchzeit ca. 1 Std.

Zigarrenempfehlung für Einsteiger

  • [1] Domenico Panatela Vanille

    Dominikanische Republik (Preis ca. 5,90 €)
  • [2] La Flor Dominicana La Nox

    Dominikanische Republik (Preis ca. 12,50 €)
  • [3] Leon Jimenes Petites Vanilla

    Dominikanische Republik (Preis ca. 1,30 €)

Getränk zur Zigarre

  • [1] Ron Zacapa Centenario 23 Jahre

    Rum (Preis je Liter 81,36 €)